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Wegschauen – Wege schauen – Almut E. Broër [28.10. bis 19.11.2021]

Almut E. Broër: Zeichnungen, Installation

Eröffnung: Mittwoch, 27. Oktober 2021 19:00 – 20:00Uhr nach Maßgabe 3G für insgesammt 15 Personen.
Bitte anmelden unter info@einstellungsraum.de

Einführung: Hajo Schiff | Kunstmittler

Nach 20:00h Softopening unter den aktuell üblichen Bedingungen.

Dauer der Präsentation: 28.10. – 19.11.2021
geöffnet donnerstags und freitags 17:00h – 20:00h

Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg und Bezirksamt Wandsbek

EINSTELLUNGSRAUM e.V.
info@einstellungsraum.de
www.einstellungsraum.de
TelFax: (040) 251 41 68

Immer wird die Verfassung unserer Seelen durch die äußeren Umstände geprägt, deren Einwirkung wir ausgesetzt sind. So wie wechselnde Witterung auf unsere körperliche Verfassung einwirkt, indem sie angenehme Gefühle oder Unbehagen erzeugt, lässt sich gleichfalls von einem Seelenklima sprechen, je nachdem wie natürliche und soziale Faktoren uns prägen.
Wegschauen-Wege schauen bringt das gerade in unserer heutigen Zeit deutlicher gesellschaftlicher Widersprüche auf den Punkt. Das eingeschobene „e“ verrät es: Weg(e)schauen ist doppeldeutig. Die beiden Begriffe stehen in einem Kontrast zueinander wie er größer kaum sein kann. Unser Auge, unsere Seele liebt Wohlgefälliges, das unseren routinierten Seh- und Lebensgewohnheiten entspricht. Entpuppt sich auf den zweiten Blick, das, was so fantastisch daherkam, als etwas, was interpretiert, gedeutet, hintergründig auf eine andere – oft bittere – Welt verweist, sind wir zunächst versucht, abweisend, ja schockiert zu reagieren und uns nach unseren eingefahrenen Gewohnheiten abzuwenden, eben wegzuschauen.
Die dabei zunächst verunsichernde Doppelbödigkeit, regt aber bei genauerem Betrachten gerade dazu an, Altgewohntes und Eingefahrenes zu hinterfragen. Gelingt es also, unserem spontanen Reflex zum Wegschauen zu widerstehen und uns auch auf das hintergründig Gesehene näher einzulassen, auf zum einen seelenlos erscheinende Täter, zum anderen auf Portraits, denen das Seelenklima aus dem Gesicht spricht, gelangen wir zu einer neuen Sichtweise, die Raum frei werden lässt für kreative, aber auch kritische Interpretation, für selbstbewusstes, eigenständiges Denken und damit unsere Seelenverfassung positiv prägt. Bewusst eingesetzte phantastische Formen verwirren dabei, brechen alte Gewohnheiten des Betrachtens auf, stellen Fragen und regen dazu an, sich auf neue Bildzusammenhänge und ungewohnte Gedanken einzulassen. Dazu spannt Almut E. Broër den Bogen beispielhaft von einer visuellen Bearbeitung der Operation Reinhardt (August-Oktober 1942) über scheinbar friedliche Aquarelle zum Thema Flüchtlinge. Angesichts einer zutiefst unfriedlichen und zerbrechlichen Welt mit ihren Kriegen, dem Klimawandel und dem Wiedererstarken rechter Denkweisen regt Almut E. Broër gezielt dazu an, die Verhältnisse nicht als naturgegeben hinzunehmen, sondern mit Hilfe der Phantasie emanzipiert eigene Alternativen und Perspektiven zu entwickeln und damit Wege zu schauen.

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