Barbara Schönewald war Kunstförderin seit 2024. Ihre Tochter Sarah, engagierte Künstlerin in der Bildenden Kunst, hatte ihr die Fördermitgliedschaft anlässlich ihrer eigenen Aufnahme in die GEDOK geschenkt – eine Aktion, die uns erfreut und begeistert hat. „Meine Mutter hat die Kunst ihr Leben lang geliebt und das an mich weitergetragen, sie hat mich auf meinem beruflichen Weg immer unterstützt“,“ berichtet Sarah Schönewald und erinnert sich an frühes gemeinsames Zeichnen von Mutter und Tochter, an die Museumsbesuche und auch die Ermutigung zum Fotografieren.
Von Beruf war Barbara Schönewald Fremdsprachenkorrespondentin, „daneben hat sie für das Merian-Magazin und dem F.C. Gundlach Verlag gearbeitet, Reisefotografie und Fotografie besonders geliebt.“ Ihr Sinn für Kunst und Handwerk, die Freude an unterschiedlichsten Materialien, aber auch an Literatur, Musik und Film hat sie an der Vielfalt in der GEDOK Anteil nehmen lassen. „Bei GEDOK-Ausstellungen in Hamburg hat meine Mutter schon als Jugendliche Eintrittskarten verkauft, das fand sie immer sehr spannend mit all den unterschiedlichen KünstlerInnen und Gästen. Das lief über meine Urgroßmutter.“ Diese Urgroßmutter war, sagt die Urenkelin, aktiv in der Kunstszene unterwegs und kannte als Sammlerin und Begleiterin von Künstlern selbstverständlich auch die GEDOK. Was für ein Geschenk, wenn sich Neigung und Engagement als familiäre Tradition fortsetzen – deshalb ein Dank an Sarah, die ihre Mutter in die GEDOK geholt hat! Wir werden Barbara Schönewald in ehrender Erinnerung behalten.
Sabine Rheinhold
Erste Vorsitzende der GEDOK Hamburg
12.9.2026


























































































