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Feuer und Flamme – 8 Künstlerinnen, die für ihr Material brennen [9.4. bis 2.5.2026]

Johanna Beil, Susanne Behrens, Carla Binter, Katharina Böttcher, Claudia Craemer, Caroline Matthaei, Katharina Ortleb, Katrin Schober

Vernissage am Donnerstag, 9. April 2026 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 9. April bis 2. Mai 2026

Ton – jeder von uns weiß was das ist. Oder meint es zumindest zu wissen. Und fast jeder hatte mit ihm schon Berührung. Als Kind in der Schule, wo dann ein mehr oder weniger krumpeliges Schüsselchen entstand, das später in einer hinteren Ecke sein Dasein fristete. Für manche aber wird der Ton zum Beruf – oder vielleicht gar zur Berufung. Und er prägt und bestimmt dann ein ganzes Künstlerleben. Die einen erzählen mit ihm Geschichten – von Menschen und Tieren, von dem was ist, oder dem was sein könnte – wie Katharina Ortleb, Caroline Matthaei, oder Johanna Beil. In eine kindlich, verspielte Welt versetzen uns die Objekte von Katrin Schober. Die anderen finden Ihre Inspiration in der Natur, in Steinen, Felsen und Bäumen, oder durch Begegnungen mit archäologischen Fundstücken, und verwandeln das Gesehene in Skulpturen – wie Carla Binter und Katharina Böttcher. Am Ende folgt für jedes Objekt der Brand, wo der Ton sich bei großer Hitze fest verbindet, und der Prozess des Brennens und der gekonnte Umgang mit Glasuren die erstaunlichsten Strukturen und Farben hervorbringt, wie die Gefäße von Susanne Behrens zeigen. Claudia Craemer geht mit ihren Plastiken buchstäblich durchs Feuer – ist doch Raku eine Technik des Brennens, bei der die glasierte Keramik glühend aus dem Ofen genommen und schockartig abgekühlt wird, was dem Ton die unglaublichsten Farben entlocken kann. Ein langer Weg des handwerklichen Erkundens, des spielerischen Entdeckens, zu „Brennen“ für diesen besonderen Werkstoff – macht den künstlerischen Werdegang dieser acht, sehr unterschiedlichen, Künstlerinnen aus.

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